Romis Frisuren Flashback – oder auch: Warum Blond wirklich eine Lebenseinstellung ist

In den letzten Tagen blätterte ich durch mein Fotoarchiv und musste – wie vermutlich die meisten von uns – über meine früheren Frisuren lachen. Wie ihr eventuell schon in meinem Post über einen DIY-Stufenschnitt erfahren habt, war ich in meinem ganzen Leben nur zweimal beim Friseur. Da ich diese Versuche natürlich nur an mir selbst durchführen konnte und nicht immer alles nach Plan lief, war es oftmals ein „Trail and Error“ Prozess. Im Endeffekt konnte ich die meisten Frisuren aber dennoch retten 🙂

In der Collage findet ihr meine persönlichen Highlights der letzten 6 Jahre. Von Pony über Bob und mittellange Haare habe ich so einiges ausprobiert und bei vielem festgestellt, dass es mir zwar gefällt, aber mit meinem Haarberg einfach schwer zu handhaben ist (ganz besonders Bob und Pony werde ich wohl so schnell nicht mehr haben wollen!).

Der krasseste Einschnitt war jedoch die Färbung meines platinblonden Bobs in Dunkelbraun. Eigentlich wollte ich primär von diesem völlig künstlichen Blond wegkommen. Feine dunkle Strähnchen, die mich optisch in ein Stinktier verwandelten, waren leider nicht die Lösung. Daher sah ich mich dazu gezwungen, den radikalen Weg zu gehen… der ganze Schopf wurde Braun.

Ich erkannte mich selbst nicht wieder. Viele fanden die Farbe toll (auch heute noch, wenn ich Fotos davon zeige). Aber ich war nicht mehr ich selbst. Schlimmer noch als das Gefühl, eine Fremde im Spiegel zu sehen war aber noch, wie man von der Umgebung plötzlich anders wahrgenommen wurde.

Wir brauchen sicher nicht darüber diskutieren, dass Blondinen und Brünette ein gewisses Image transportieren. Man ist sein ganzes Leben an dieses Image gewöhnt und arrangiert sich damit (mit all seinen Vor- und Nachteilen). Auf einmal gehört man für seine Mitmenschen nun zu einer anderen „Gruppe“, obwohl man sich doch überhaupt nicht verändert hat. Für mich war das völlig verstörend. So dramatisch das klingen mag – mit meinen blonden Haaren war mein „Way of Life“ verschwunden.

Ihr könnt euch vorstellen, dass ich es nicht lange als Brünette ausgehalten habe. Bereits nach wenigen Tagen kamen immer mehr Highlights dazu… dann eine  komplette Blondierung. Meine Haare brachen ab und ich sah aus wie ein gerupftes Huhn – aber immerhin Blond, und das reichte schon um mich wieder wohl zu fühlen. 😉

Diese Lektion habe ich (hoffentlich) fürs Leben gelernt. Kennt ihr auch solche Geschichten aus eurer Haar-Karriere?

Frisuren Flashback

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8 Gedanken zu „Romis Frisuren Flashback – oder auch: Warum Blond wirklich eine Lebenseinstellung ist“

  1. Auch wenn er nicht praktisch war – der Pony stand Dir super!
    Ich hatte mal die unweigerlich unnötige Dauerwellenphase – und sah auf einen Schlag 20 Jahre älter aus. Gruselig!

  2. Ich finde deine jetzige Frisur sehr schön 🙂
    Aber das mit der radikalen Veränderung kenne ich!
    Habe mir im Sommer von dunkelblond und lang auf hellblond und kurz machen lassen!
    Einen Tag danach saß ich bei der Frisörin, mit verheulten Augen, und ließ sie mir wieder dunkler färben 😀

    Liebst
    Svetlana von Lavender Star

  3. Blond passt wirklich irgendwie viel besser zu dir und lässt dich mehr strahlen 🙂 Aber ist bei mir genau gleich. Meine Naturhaarfarbe ist ein hässliches Straßenköterblond und mit vielen Strähnchen, Blondspray usw wurde es dann zu dem was es heute ist 😀

    Früher habe ich mir meine Haare auch immer selber geschnitten, aber mittlerweile lasse ich dann doch meistens den Friseur dran 😉

    Ich finde das 1. Bild der Wahnsinn 🙂 Das stand dir super gut! Aber so wie es jetzt ist, finde ich es auch schön 🙂

    Liebste Grüße ♥
    Joana
    http://theblondelion.blogspot.de

    1. Das ist wirklich ganz lieb von dir 🙂
      Jaaa… Straßenköterblond ist wirklich eine Plage, ich muss auch immer nachfärben… Du hast aber einen wirklich schönen, natürlichen Blondton hinbekommen!

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