Ombré / Balayage / Babylights selbst färben Anleitung für aschblonde Haare DIY do it yourself Schwarzkopf Brillance Nordic Perlmutt Fashionblog romistyle

Ombré / Balayage / Babylights selbst färben: Anleitung für aschblonde Haare

Auch wenn ich primär über Mode und Outfits schreibe, kommen meine Haar-Posts einfach wahnsinnig gut bei euch an. Egal ob es um den DIY-Long Bob Haarschnitt geht oder casual Wellen mit dem Lockenstab, das Thema Haare interessiert euch und darum gibt es heute Nachschub.

Eine häufig gestellte Frage (besonders auf Instagram) ist die nach meiner Haarfarbe: welche Produkte ich verwende, was meine Naturhaarfarbe ist etc. Nun: Meine natürliche Haarfarbe ist Aschblond und nachdem meine frühere Blondfärbung nahezu vollständig herausgewachsen ist, färbe ich inzwischen nur noch die Spitzen bzw. einzelne Strähnen mit der Ombré bzw. Balayage Technik selbst. Wie ihr diesen natürlichen Farbverlauf ganz einfach selbst in eure Haare zaubern könnt, das erfahrt ihr in diesem Post.

Ombré / Balayage / Babylights selbst färben: Die Grundlagen

Rein vom Fachbegriff her ist meine Färbetechnik eine Mischung aus „Balayage“ und „Babylights“. Dabei zeichne ich Strähnen freihändig mit dem Pinsel in das offene Haar (Balayage), wobei ich persönlich nicht alle Haare damit abdecke, sondern hauptsächlich das Deckhaar. Dadurch bleibt der Großteil der Haare noch dunkel und einzelne Strähnen des Deckhaars leuchten etwas heller (Babylights). Insgesamt werden beide Techniken gerne mit „Ombré“ in einen Hut geworfen, da die Spitzen heller sind als der Ansatz – der bekannte Farbverlauf einer Ombré-Färbung entsteht. Allgemein wird Ombré jedoch mit einem stärkeren Farbkontrast in Verbindung gebracht (z.B. brauner Ansatz und hellblonde Spitzen), so dass ich in meinem Fall nicht wirklich von Ombré sprechen würde.

Diese Werkzeuge verwende ich zum DIY Färben (alle zum Nachshoppen verlinkt bei Amazon):

  • Färbepinsel: hier
  • Haarfarbe: hier
  • Große Klammern zum Wegstecken: hier
  • Färbeumhang: hier

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Ran an den Pinsel, jetzt wird gemalt

Für meine Balayage-Färbung benötige ich einen Pinsel, ein Schälchen und meine Wunschhaarfarbe für die Highlights. Da ich bereits früher mit dieser Farbe gearbeitet habe, weiß ich, dass sie den wünschten Farbton bei meinen aschblonden Haaren erreicht. Die Haarfarbe „Schwarzkopf Brillance“ in der Nuance „818 Nordic Perlmutt“ ist eine Färbung, keine Blondierung – dadurch wird der Effekt auch nicht zu krass.

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Zum Auftragen teile ich immer eine etwa 10cm breite Strähne ab, greife sie an der Spitze und bringe sie unter Spannung – eine Art Dreieck entsteht, das zu meiner Hand spitz zuläuft. Dann bringe ich Farbe an den beiden äußeren Kanten dieser Strähne auf sowie einen Streifen in der Mitte der Strähne. Wie hoch ihr diese Farbe auftragt, bleibt euch überlassen. Bei mir war es etwa auf Augenhöhe. Zuletzt lege ich diese Strähne auf meine Handfläche und male die Spitze komplett aus. Das könnt ihr auf dem Foto sehen, wobei ich auf dem rechten Bild mit violetter Farbe den Auftrag noch einmal schematisch dargestellt habe. Das ist das Grundmuster, das ich an allen Haaren anwende, denen ich diesen Effekt geben möchte. Ihr müsst dazu auch nicht die Strähne in Farbe tränken: Wenn sie obendrauf heller wird, reicht das völlig, denn nur dort kommt ja auch in der Natur die Sonne hin.

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Die Grundtechnik

Das Aufteilen und die Reihenfolge

Nun wisst ihr, wie mit dem Pinsel und der Farbe zu verfahren ist. Wichtig ist ebenso, wie ihr euch durch die gesamte Frisur arbeitet und in welcher Reihenfolge das erfolgen sollte. Das erkläre ich euch jetzt 🙂

Da man in der Regel um das Gesicht herum den stärksten Effekt haben möchte, fange ich grundsätzlich an dieser Stelle an. Darum werden alle Haare, die am Hinterkopf sind, erst einmal weggesteckt.

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Die verbleibenden Haare an den Seiten teile ich ebenfalls in 2-3 vertikale Sektionen und arbeite mich von unten nach oben. Das heißt: Haare abteilen, obere Sektionen wegstecken und mit der untersten Sektion beginnen. Ist der Auftrag fertig, die nächste Sektion herunterholen und mit dieser weitermachen. Wer möchte, kann die Sektionen mit Folie von einander trennen. Ich habe darauf verzichtet und keine unschönen Effekte gehabt, da wie gesagt die Haarfärbung sehr dezent aufhellt. Balayage wird ja schließlich nicht umsonst frei Hand angewendet, also braucht man auch nicht zu akkurat sein.

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So sehen die fertig bearbeiteten Seiten aus

Sind beide Seiten vollständig bearbeitet, kann es an den Hinterkopf gehen. Dort habe ich den unteren Bereich komplett ausgespart, da es mir um einen natürlichen Effekt geht, der aussehen soll, wie durch die Sonne aufgehellt. Da dort niemals Sonne hinkommt, kann man diesen Bereich getrost dunkel lassen und somit vollständig wegstecken.

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Links den abgeteilten Bereich, der nicht gefärbt wird. Rechts die erste Sektion Haare am Hinterkopf, die mit der Grundtechnik bearbeitet wurde

Die restlichen Haare am Hinterkopf werden dann wie gehabt Schicht für Schicht von unten nach oben bearbeitet. Auf den Bildern unten könnt ihr gut erkennen, wie der Großteil der unteren Haare keinerlei Farbe abbekommen hat.

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Das Ergebnis

Nach der vorgeschriebenen Einwirkzeit eurer Haarfarbe (bei mir 45min) wird das Produkt ausgewaschen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Harte Strähnen sind quasi nicht vorhanden, die hellen Spitzen laufen in einem dezenten Farbverlauf nach oben hin aus und um das Gesicht herum leuchten hellere Strähnen – wie von der Sonne geküsst. In dieser Form mag ich meine aschblonden Haare sehr gerne, denn die Haarfarbe wirkt dadurch überhaupt nicht mehr langweilig, sondern modern und frisch. Vorteil ist ebendrein, dass man frühestens alle 3-4 Monate nachfärben muss, schließlich gibt es ja keinen Ansatz, der herauswächst. Besser geht’s nicht und glaubt mir: so schwer ist selbst färben gar nicht 🙂

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Habt ihr nun Lust, euch Balayage bzw. Babylights auch selbst zu färben? Kein Problem, hier findet ihr, was ihr dazu braucht:

  • Färbepinsel: hier
  • Haarfarbe: hier
  • Große Klammern zum Wegstecken: hier
  • Färbeumhang: hier (oder alternativ ein altes T-Shirt)

Eure Romi 🙂

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31 Gedanken zu „Ombré / Balayage / Babylights selbst färben: Anleitung für aschblonde Haare“

  1. Richtig tolles Ergebnis! Wirkt wirklich total natürlich und profimäßig. Danke für die tolle Erklärung! Ich zweifle nur noch etwas an meinen Fähigkeiten um es wirklich durchzuziehen 😀

  2. Einfach toll was Du da gezaubert hast. Wenn ich bedenke, wie lange ich mit dem Glätteisen hantieren muß, und was dann für ein Ergebnis herauskommt, dann werde ich schon etwas neidisch. Und muß wohl noch viel üben.

  3. Liebe Romi,

    oh my gosh – ich bin begeistert! Ich gehöre ja zu den Angsthasen und traue mich seit Jahren nicht mehr selbst zu färben (früher als Teenager kein Problem :D) und so hätte ich mir das selbst wahrscheinlich nicht zugetraut. Dein Ergebnis ist aber wirklich absolute Spitzenklasse, ich bin absolut geflashed wie talentiert du dahingehend bist – Bravo! 🙂

    Ganz liebe Grüße,
    Tina

  4. Hi,
    deine Anleitung ist wirklich super und es sieht klasse aus bei dir! Aufgrund deiner Anleitung hab ich mich sogar selbst auch getraut es auszuprobieren 🙂 Ich hab zwar eine andere Haarfarbe verwendet, aber: hebst du deine restliche Farbe auf (falls du auch nicht alles verwendest so wie ich) und verwendest sie nochmal? Ich weis, dass da normalerweise steht man soll das nicht machen aber ich hab mich gefragt ob das wirklich ein Problem ist 😉
    LG Sari

  5. Sehr schöne Anleitung. Ich färbe mir auch immer selber die Haare, weil ich es nicht so „professionell“ mag – ich liebe es, wenn es so natürlich aussieht. Strähnchen wollte ich auch schon einmal ausprobieren.

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