Meine Haargeheimnisse: Alle Produkte und Tricks auf einen Blick

Auch wenn sich die Mehrheit meines Blogs um Fashion dreht, erfreuen sich die Posts über meine Haare sehr großer Beliebtheit. Auch auf den Social Media Kanälen bekomme ich regelmäßig Komplimente für meine Haare (ganz lieben Dank ihr Süßen!). Was also steckt dahinter? Was sind die Haargeheimnisse hinter meiner Frisur? Lest weiter, denn ich werde euch alles verraten. Eines sei schon einmal gesagt: Kein Friseur und kein Stylist hat hier jemals die Finger im Spiel 😉

Die Haarstruktur

Auch wenn ihr es nicht glaubt, aber früher habe ich meine Haare nicht leiden können. Egal in welcher Länge, ich hatte quasi täglich Bad Hair Days. Ansatz zu platt, dafür viel zu viel Volumen in den Spitzen, stumpf, nicht von Natur aus glatt und einfach immer widerspenstig. Dann lernte ich die wohl wichtigste Lektion, die jede Frau verstehen sollte: Wenn du nicht permanent unglücklich sein willst und stundenlang deine Haare stylen willst, dann wähle eine Frisur passend zu deinen Haaren.

Was das für mich heißt? In meinen 20ern trug ich zeitweise einen kinnlangen Bob, der natürlich nur perfekt geföhnt gut aussah. Diese Frisur gehörte der Vergangenheit an, denn meine Haare sind von Natur nicht schnurgerade. Genauso verabschiedete ich mich von sehr langen Haaren, weil mir mit meiner dicken Mähne das Föhnen viel zu lange dauerte. Den Mittelscheitel habe ich auch fast vollständig verbannt, da ich an der Stirn einen nicht zu zähmenden Wirbel habe. Natürlich bedeuten diese Punkte auch den Verzicht auf bestimmte Trendfrisuren, aber glaubt mir: Mir war es das wert. Welche Frisur denn nun perfekt zu meinen Haaren passt, das erfahrt ihr im nächsten Abschnitt, „Der Schnitt“.

Der Schnitt

Seit langer Zeit trage ich die Haare nun schon auf mittlerer Länge, also etwa schulterlang. Die Spitzen sind minimal gestuft, vorne sind die Haare etwas länger als hinten. Das Ergebnis nennt sich dann „Long Bob“ oder „Clavi-Cut“. Wie ich mir diese Frisur genau selbst (!) schneide, das erfahrt ihr hier. Die Vorteile dieses Haarschnitts, besonders für meine Haarstruktur, liegen auf der Hand:

  • Ansatzvolumen lässt sich bei dieser Länge sehr gut herstellen
  • Die Haare sind lang genug, um sie noch flexibel zu stylen
  • Die Haare lassen sich schnell trocknen
  • Die Anschrägung der Längen nach vorne sieht modern aus
  • Auch wenn die Haare nicht perfekt gestylt sind (leicht wellig, zerzaust), sieht die Frisur noch cool aus

Schon über 2,5 Jahre trage ich meine Haare in dieser Länge und kann es mir momentan nicht anders vorstellen 🙂

Die Pflege

Nun da wir den perfekten Schnitt gefunden haben, stellt sich die Frage: Wie pflege ich meine Haare? Die Antwort: So gut wie gar nicht. Meine letzte Haarkur ist schon Ewigkeiten her. Eine Spülung kommt eher gelegentlich zum Einsatz.

Im Grunde wasche ich meine Haare 1-2x pro Woche entweder mit dem Seidig & Glänzend Shampoo von Head&Shoulders oder den nachhaltigen Shampoos von Biolage. Eine Spülung verwende ich hauptsächlich dann, wenn ich die Haare geglättet trage. Für ein Lockenstyling sollen die Haare ruhig schön rau sein, dann hält die Frisur besser.

Nach dem Waschen verwende ich übrigens die „Zwei Turban Strategie“ zum Trocknen: Zuerst werden die Haare mit einem Handtuch grob trocken getupft, dann in einen ersten Turban eingewickelt. Diesen lasse ich je nach Zeit einige Stunden auf dem Kopf. Bevor ich ins Bett gehe, wechsle ich den Turban und gehe mit einem zweiten, trockenen Exemplar ins Bett. Am nächsten Morgen sind die Haare so trocken, dass ich nur noch wenige Minuten fönen muss.

Um das Haarewaschen kurzfristig noch hinauszuzögern, liebe ich Trockenshampoo. Einfach kurz in die Ansätze sprühen, mit dem Handtuch frottieren und ausbürsten. Auf eine bestimmte Marke bin ich da eigentlich nicht festgelegt. Ich mag nur nicht die Trockenshampoos mit Farbpartikeln (z.B. von Batiste), da diese das Handtuch so sehr verfärben.

Die Farbe

Nicht nur den Schnitt, sondern auch die Farbe mache ich komplett in Eigenregie. Dabei versuche ich nur die Spitzen etwas heller zu färben, um einen natürlichen Ombré oder auch Balayage Effekt herzustellen – quasi wie von der Sonne geküsst. Die vollständige Anleitung findet ihr hier.

Ombré / Balayage / Babylights selbst färben Anleitung für aschblonde Haare DIY do it yourself Schwarzkopf Brillance Nordic Perlmutt Fashionblog romistyle

Das Styling

Last but not least: Das Styling! Auch hier bin ich ziemlich puristisch unterwegs. Getrocknet werden die Haare mit dem Braun Satin Hair SensoDryer mit automatischer Temperaturanpassung. Um die Haare seidig zu glätten kommt der Max Styler von ghd zum Einsatz. Für meinen welligen messy Bob verwende ich einen dicken Lockenstab, nämlich diesen hier (inklusive Videoanleitung!).

Fürs Finish arbeite ich gerne noch Volumenpuder in die Ansätze ein und fixiere alles mit Haarspray.

Zu guter Letzt findet ihr hier noch einen Beitrag mit gleich 10 Stylingvarianten für den Long Bob 🙂

Long Bob: zehn schnelle einfache Stylingvarianten Stylings Frisuren für schulterlange mittellange Haare - Modeblog - Fashionblog - romistyle

Nun wisst ihr wirklich alles über meine Haare: Wie sie von Natur aus sind, wie ich sie pflege und style, aber auch wie ich sie selbst schneide und färbe. Welche Themen aus diesem Beitrag fandet ihr am spannendsten? 🙂

Eure Romi

 

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2 Gedanken zu „Meine Haargeheimnisse: Alle Produkte und Tricks auf einen Blick“

  1. Hallo liebe Romi,

    vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht und ich kann es auch nur noch einmal sagen: du hast absolute Traumhaare! Wirklich! Kein Wunder, dass es da immer Komplimente hagelt! 🙂

    Zudem kann ich es noch immer kaum glaube, dass du da selbst so talentiert ans Werk gehst – ich würde mich das selbst nicht trauen! Aber dir gelingt es wirklich perfekt, sowohl der Schnitt als auch die Farbe passen perfekt zu dir.

    Bei deinem ersten Tipp muss ich dir übrigens absolut zustimmen: das Wichtigste ist tatsächlich, dass man sich selbst mit seiner Haarstruktur und den gegebenen Möglichkeiten anfreundet.

    Mich würden ja deine Haarexperimente interessieren – gab es da schon einmal Unfälle?

    Ganz liebe Grüße,
    Tina

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