Meine Lektion des Monats April: Wenn Bloggen vom Hobby zum Stress wird + Outfit Review

Auf schlappe drei Posts bin ich im April gekommen und den Outfit Review schaffe ich auch nicht, pünktlich zum Monatswechsel zu posten. Das ist echt unterdurchschnittlich für mich. Aber ich werde mich dafür nicht entschuldigen, überhaupt will ich mich nicht dafür rechtfertigen müssen – so wie es viele Blogger immer wieder machen. Warum auch?

Der Blog ist mein Hobby. Mein eigentlicher Job ist absolut ausfüllend, ab und an auch mal mehr als das. Daneben habe ich einen Freund, Freunde und Familie. Meine Liebsten sind leider nicht alle in Berlin, einen Großteil musste ich in meiner Heimat zurücklassen und besuche sie daher regelmäßig (über 6 Stunden Fahrtzeit!). Weitere Hobbies und Verpflichtungen, die zum Teil mit sehr hohem Aufwand einher gehen, geben meinem vollen Kalender noch den Rest. All das kam in höchstem Grad im April zusammen, was dazu führte dass ich wenig posten, wenig shooten und wenig lesen konnte.

Und das kann jederzeit wieder passieren.

Klar könnte ich jedes Mal frustriert sein, dass ich zu wenig Zeit fürs Bloggen habe. Ich könnte mich jedes Mal entschuldigen und predigen, dass ich mich bessern werde, auch wenn ich sicher weiß, dass ich das nicht garantieren kann. Also lasse ich es sein.

Stattdessen freue ich mich, wenn ich euch regelmäßig schreiben, bei meinen Lieblingsbloggern vorbeischauen und euch neue Looks zeigen kann. Wenn das mal nicht klappt, dann geht es leider nicht anders. Ich habe zwar ein persönliches Ziel, dass ich erreichen möchte, aber ich werde mich sicher nicht unter Druck setzen lassen durch andere Blogger, die täglich (oder mehrfach täglich) posten. Jeder hat nunmal ein anderes Leben mit einem anderen Zeitmanagement.

Der Blog ist und bleibt mein Hobby. Sobald das Bloggen jedoch zum Stress wird, macht es keinen Spaß mehr. Und diesen Zustand will ich nie erreichen.

Ich hoffe ihr könnt das nachvollziehen – ich freue mich über eure Meinung!

Outfit Review

Wenigstens ist der Review in diesem Monat schnell erledigt 🙂 Ein schwarz-weißer Look mit Maxirock und ein minimalistischer Look aus rosafarbenem Mantel und Streifenshirt freuen sich über eure Stimme für den Look des Monats 😉

Eure Romi

Outfit 1

Schwarz-Weiß-Komplettlook Felljacke, George Michael Tour-Shirt, Maxirock und Sneakers 1

Outfit 2

Minimalistischer Casual-Look Streifenshirt von H&M, Lederhose und rosafarbener Eggshape-Coat von Asos

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12 Gedanken zu „Meine Lektion des Monats April: Wenn Bloggen vom Hobby zum Stress wird + Outfit Review“

  1. Hallo liebe Romi, da stimmt ich dir voll und ganz zu. Es soll ja Spaß machen und nicht das Leben einnehmen. Und dazu noch 3 wunderschöne Looks :)Liebe Grüsse

  2. Liebe Romi,
    wie recht du doch hast! Die schönsten Blogbeiträge entstehen eben auch, wenn man sie mit viel Freude und Liebe schreibt. Alles was unter „Zwang“ passiert, macht weder den Lesern noch den Bloggern selbst glücklich. Mach weiter so! Viele Grüße, Lisa von https://joinwolfclub.wordpress.com/

  3. Toller Post, das hast du sehr schön geschrieben und ich finde es gut, dass du diese Einstellung zum Bloggen hast! 🙂
    Deine Looks gefallen mir auch super, vor allem der Mantel von Outfit 2.
    Bin gerade über Facebook auf deinem Blog gelandet und würde mich sehr freuen, wenn du auch mal bei mir vorbeischaust.

    Ganz liebe Grüße, Johanna von ShoppingMeadow

  4. Ich finde der Spaß steht immer im Vordergrund. Auch wenn es nur 3 Looks sind, ich finde sie super klasse. Vor allem dem mit dem rosa Mantel, an dem kann ich mich gar nicht satt sehen.

    Liebe Grüße Jessy von Kleidermädchen

  5. Jaaa das ist echt schwierig! Bei mir bedeutet Bloggen definitiv auch oft einiges an Stress aber der ist noch recht positiv zum Glück. Manchmal ist es echt anstrengend und dann nervt es auch, aber dafür machts dann an andren Tagen umso mehr Spaß! Mir fehlt eben auch oft die Zeit, durch Arbeit, Haushalt, Freund, Familie und Freunde. Jetzt wo die Tage wieder länger sind kann ich auch abends nach der Arbeit zur Schwester fahren um Outfits zu knipsen, aber im Winter, da geht halt das Wochenende drauf, das eigentlich auch zum Putzen, Bloggen an sich, für Freund und Freunde und Freizeitaktivitäten eingeplant ist. Da ists einfach nur sooo wahnsinnig ätzend.

  6. Ich bin zwar so ein Blogger, der enorm viel postet, aber ehrlich gesagt nervt mich das auch total, wenn ich da ständig drauf angesprochen werde. Ich bekomme tatsächlich Mails deswegen. Ich meine, kann ich nicht einfach mein Ding machen, wenn ich da halt Lust drauf hab? Schicke ich Mails herum und frage Leute warum sie so selten/oft bloggen? Nö – interessiert mich gar nicht. Aber das ist wohl das ewige Mysterium, warum die Leute wie drauf sind!

  7. Liebe Romi, das ist genau die richtige Einstellung. Dein Text trifft in sehr vielen Punkten auch auf mich zu. Manchmal bin ich überglücklich, dass ich meinen Blog habe, und manchmal fühle ich mich einfach nur gestresst davon. „Oh Mist, ich muss ja noch diesen und jenen Post fertigmachen“ … Als ich letztes Jahr drei Wochen im Urlaub war, habe ich so viele Posts vorgeplant, dass keiner gemerkt hat, dass ich im Urlaub war. Das war schon ganz schön viel Arbeit, dabei blogge ich gar nicht jeden Tag, wie es viele andere tun. Dieses Jahr habe ich beschlossen: Wenn ich im Urlaub bin, dann bin ich im Urlaub. Und dann wird es eben mal ein oder auch zwei Wochen nichts neues auf dem Blog geben – dafür danach dann wieder voller Elan. Mittlerweile bin ich auch der Meinung, für eine kleine Auszeit muss man sich nicht entschuldigen.

    Liebe Grüße
    Anika von MISS ANNIE

  8. Ich weiß genau was du meinst. Ein Blog ist nunmal harte Arbeit und wenn man nebenher auch noch Verpflichtungen hat (bei mir sind das Uni und Nebenjob) wird es oftmals zur echten Zerreißprobe. Allerdings sollte man sich davon wirklich nicht so arg stressen lassen – deine Einstellung ist vollkommen richtig. Das Outfit mit der Fake-Fur-Jacke ist mein Favorit.

    Ines | http://www.twashion.com

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