Lektion des Monats Februar: Warum regst du dich denn auf? / Outfit Review

Wir starten in den März und es wird Zeit für meine zweite Lektion des Monats, die den Namen trägt:

Warum regst du dich denn auf?

Zugegeben – diese Lektion ist streng genommen keine, die ich erst im letzten Monat gelernt habe, sondern eher über den Zeitraum des letzten halben Jahres. Egal ob im Job oder privat, es gibt vermutlich überall Gründe, wegen derer man sich aufregen kann: Die Unzuverlässigkeit, Unpünktlichkeit, Vergesslichkeit aber auch Respektlosigkeit von Mitmenschen sind nur wenige Punkte, die mich immer mal wieder zum Explodieren bringen. Solange man nicht im Dschungel oder auf dem Mond lebt, muss man sich anderen Einstellungen und Charakterzügen stellen, ob man will oder nicht.

Die Frage ist daher eher: Wie geht man damit um? Aufregen ist die eine Sache, die man auch sicherlich nicht abstellen kann (oder vielleicht auch nicht vollständig sollte). Aber ich habe gemerkt, dass mich dauerhaftes Aufregen runter zieht und frustriert. Daher habe ich gelernt, mich entweder damit abzufinden, wie andere Menschen nun mal sind, oder etwas an der Situation zu ändern – soweit möglich. Das sagt sich jetzt natürlich einfach, aber mir ist meine persönliche Lebenszeit einfach zu schade, als dass ich sie mit Aufregen verschwenden will. Davon abgesehen ist es auch sicherlich nicht gut fürs Herz.

Ein Beispiel: Jemand kommt grundsätzlich zu spät zu einer Verabregung. Was tun? Entweder man findet sich damit ab, nimmt sich etwas zur Überbrückung mit (ein Buch, Musik) bzw. macht in der Zwischenzeit etwas anderes (z.B. Besorgungen machen, die in der Nähe sind). Oder aber, man vermeidet eine solche Situation komplett – sei es, dass man sich beispielsweise bei einem Konzert in der Location am Platz trifft (kommt der andere zu spät, ist es seine eigene Schuld) oder man macht einfach nichts mehr mit dieser Person aus, was an irgendeine Zeit gekoppelt ist. Gerade letzteres ist oft schwer umzusetzen, aber wie gesagt: Ich finde, man muss wissen, wie man damit umgehen möchte, denn permanentes Aufregen bringt rein gar nichts.

Dazu passend ist dieser Song von den 257ers (auch wenn er eher in Richtung Umwelt und Politik geht), der Refrain ist dennoch treffend:

„Warum ist der Rand vom Käse schon wieder hart
und warum ist der Hamster gestorben?
Warum hat der Hund den Haufen mitten auf die Wiese gemacht
und warum stinkt das?
Warum können wir nicht auf Bären zur Arbeit reiten
und warum ist der Nachbar so laut?
Warum, ja warum, ja warum, warum regst du dich denn auf?“

Outfit Review

Immerhin fünf Outfits hatte ich im Februar, und die waren wirklich sehr unterschiedlich: Felljacke, Lederjacke, Cape, Schlapphut, Print-Shirt – in jedem stand ein anderes Teil im Fokus.

Outfit 1
Katzenmütze meets Schwarz-weiße Felljacke von Primark Cruella de Vil für Fashionistas 1

Outfit 2
XXL-Schal von Asos als Cape, Lederhose, Bikerboots und dazu Messy Hair und kein Make-up 1

Outfit 3
One topic, 9 styles Wie kombiniere ich eine Lederjacke 2

Outfit 4
Ein Schlapphut-Traum in Marsala - wenn Hut, dann GuterHut 1

Outfit 5
Stressed but well dressed - Selbstbedrucktes T-Shirt, weißer Blazer und Overknee-Hose 1

Welches Outfit war euer Favorit?

Und was denkt ihr zu meiner Lektion des Monats?

Eure Romi

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14 Gedanken zu „Lektion des Monats Februar: Warum regst du dich denn auf? / Outfit Review“

  1. Ich mag Outfit Nummer 2 und 3 am meisten. Und 5 ist auch toll! Was das Aufregen angeht. Manchmal kann man es einfach nicht lenken, da flippt man einfach aus. Aber ich geb dir recht. Wenn man will kann man es dauerhaft lenken und verbessern. Denn es bringt am Ende ja einfach genau gaaar nichts wenn man sich aufregt! Also muss man das beste draus machen . Ich kenn ein paar Menschen die lassen sich durch absolut nichts aus der Ruhe bringen! Find ich echt faszinierend! Könnt ich nie! Aber ich denk ich habs einigermaßen im Griff. Manchmal reg ich mich aber auch mal gern auf 😀

  2. Hey 🙂
    Ich denke bei Unpünktlichkeit ist es vielleicht auch eine Möglichkeit dem Anderen einfach eine andere Zeit zu sagen, kommt er oder sie immer zwanzig Minuten zu spät? Dann trefft ihr euch halt für ihn oder sie einfach schon um zwanzig vor zwei und du kommst dann um zwei, wahrscheinlich mit demjenigen zusammen an 😉
    Mit gefällt übrigens das Outfit mit dem Cape am besten 🙂
    Liebe Grüße Leni 🙂

  3. Liebe Romi,
    ich denk mir das inzwischen auch immer. Wieso aufregen. Es bringt eh nichts und meistens kann man an der Situation, so wie sie eben ist nicht groß was ändern. Manche Menschen sind einfach unpünktlich, scheint in ihrer DNA so verankert zu sein. Entweder sich damit abfinden oder es lassen.
    Und seitdem geh ich mit vielen Dingen lockerer um 😉
    Und von deinen Outfits gefällt mir Outfit 2 am allerbesten!
    Alles Liebe,
    Annika von annywhere

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    Diana Cloudlet
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  5. Romi du Süße, Outfit 2 und 5 finde ich am schönsten 🙂 Das mit dem aufregen kenn ich auch nur allzu gut und leider schaffe ich es nicht immer, in solchen Momenten ruhig zu bleiben aber ich arbeite daran 🙂

    Liebe Grüße Aline

  6. Ich weiß nicht ob man wirklich komplett damit aufhören kann und sollte sich aufzuregen. Klar kommt es natürlich immer auf die Situation an. Bei permanten „zu spät Kommern“ kann man sich die grauen Haare und Zornesfalten wahrscheinlich sparen, weil sie es eh nicht Lernen werden…
    Wiederum finde ich es wichtig, sich aufzuregen (und auch zu handeln!), wenn die Situation es erforderlich macht. Zum Beispiel in Bezug auf Tierquälerei ect.
    Auf jeden Fall sollten uns manche Kleinigkeiten nciht so schnell auf die Palme bringen, da hast du vollkommen recht!

    ♡ ♡ ♡
    Juliane

  7. Mir gefällt Outfit 2 total gut 🙂
    Ich rege mich leider auch viel zu oft über Kleinigkeiten, an denen ich sowieso nichts ändern kann, auf. So richtig habe ich es zwar noch nicht geschafft, die Dinger lockerer zu sehen, aber ich arbeite daran.

    Liebste Grüße
    Jana

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