Hinter den Kulissen: Zeitmanagement im Bloggeralltag eines Freizeit-Bloggers / Warum kann der Tag nicht 48 Stunden haben?

Wenn ich überlege, wie viel Zeit ich mittlerweile für meinen Blog aufwende… dann höre ich in der Regel gleich auf, die Stunden zu zählen. Mein Blog hat sich in den drei Jahren seiner Existenz zu einem „Zeit-Fress-Monster“ der ganz besonderen Art entwickelt. Versteht mich nicht falsch, ich liebe meinen Blog und ich könnte es mir ohne ihn nicht mehr vorstellen – aber ich kann nur zu gut verstehen, wie manche Vollzeit-Blogger sein können.

Neben meinem Vollzeitjob und 1,5 Stunden Fahrzeit zum Arbeitsplatz jeden Tag bleibt schon nicht mehr all zu viel Freizeit übrig. Daher möchte ich euch heute gerne einen kleinen Einblick in meine To Do’s für meinen Blog geben und euch zeigen, wie ich diese möglichst effizient umsetze 🙂

  • Fotos shoote ich immer von Outfits, die ich auch wirklich trage. Aus Zeitgründen eigentlich immer nach der Arbeit oder am Wochenende, je nach Jahreszeit und Wetter. Mich extra für ein Shooting zurecht machen, obwohl ich an diesem Tag sonst nur in der Jogginghose auf der Couch liegen würde? Dafür hab ich keine Zeit 😉
  • Genauso werden Shooting-Locations „on-the-fly“ mitgenommen. Das heißt: Kamera mitnehmen, egal wohin, und hoffen, dass eine nette Location gefunden wird. Extra für ein Shooting weg fahren? Ich wiederhole: Dafür hab ich keine Zeit 😉
  • Um möglichst flexibel und nicht auf die Anwesenheit eines Fotografen angewiesen zu sein, machen Stativ + Fernauslöser einen ganz passablen Job
  • Eine WLAN-SD-Karte überträgt meine Fotos direkt auf den Laptop, ohne dass ich die Kamera anschließen oder die SD-Karte aus der Kamera nehmen muss. Sehr komfortabel (und ein wunderbares Geschenk von meinem Freund :-*)
  • Sind Licht und Kulisse gut, werden meine Fotos praktisch nicht nachbearbeitet – lediglich beschnitten und für den Upload verkleinert
  • Meine Lieblingsblogs verfolge ich alle in meinem Reader („The Old Reader“). Dieser hat auch eine App-Version, so dass ich bei Bedarf schon unterwegs in der S-Bahn lesen kann.
  • Statistiken über meinen Blog (z.B. Besucherzahlen des Vortags) rufe ich über meine Analytics App meistens unterwegs ab. Auch Kommentare moderiere ich in den Öffis über die WordPress-App 😉
  • Inspirationen, egal woher, sammle ich entweder in einem Notizbuch oder auf dem Handy. So kann ich morgens, wenn ich noch im Bett liege, mit Hilfe dieser Aufzeichnungen überlegen, was ich anziehe 🙂
  • Genauso notiere ich Ideen für zukünftige Posts, so dass ich in einem Kreativitätsloch immer darauf zurückgreifen kann
  • Alle paar Wochen gönne ich mir dann einen halben Tag zur Optimierung meines Blogs. Sei es neue Plugins testen, die Optik weiterentwickeln oder Strukturen schaffen. Ich habe das Gefühl, wenn man sich ein paar Stunden konzentriert hinsetzt, bringt das mehr als jeden Tag nur ein bisschen
  • Für mich die wichtigste Grundregel: Sein eigenes Tempo finden. Andere bloggen täglich, oder gar mehrfach täglich? Nicht unter Druck setzen lassen! Wer den Blog als Hobby betreibt, der sollte ihn nicht zu Stress werden lassen. Nur Content bloggen, wenn er wirklich gut ist. Nicht bloggen, damit gebloggt ist. Das ist zumindest meine Meinung 🙂

Wie schafft ihr den Spagat aus Job und Blog? Habt ihr manchmal das Gefühl, dass euer Blog zu viel Zeit frisst? Ich freue mich über euer Feeedback!

Eure Romi 🙂

Grauer Pulli - Lederleggings 1

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 Pulli: Forever 21 / Leggings, Halskette & Clutch: H&M / Shirt: Gina Tricot / Schuhe: Pier One

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8 Gedanken zu „Hinter den Kulissen: Zeitmanagement im Bloggeralltag eines Freizeit-Bloggers / Warum kann der Tag nicht 48 Stunden haben?“

  1. So ähnlich ging es mit bei den Cut Out Boots auch 😉
    Mein Blog wächst momentan ja stetig und ich merke, dass er so langsam auch immer mehr Zeit konsumiert. Leider habe ich noch keine gute Lösung für das Foto machen gefunden, da ich einfach keinen Fotografen bei mir habe, der mir dabei helfen könnte. Aber da findet sich bestimmt noch etwas mit der Zeit 😉

    Liebst, ina

    Visit me at Petite Saigon

  2. Super super super toller Bericht! Ich bin recht neu dabei und finde es super wenn ich von anderen höre wie es ihnen geht. Denn manchmal denke ich echt, geht es nur mir so oder verfliegt die Zeit beim bloggen dreimal so schnell! Mir geht es bei fast allen Punkten genau wie Dir, außer das ich immer mit Fotograf (meinem Freund) Bilder mache! Toll ist Dein Satz zum Ende, nicht stressen lassen soll ja alles auch immer Spaß machen denn das kommt ja dann auch rüber!

    Liebste Grüße aus Nürnberg
    Anja
    http://littlevintageloveaffair.com

  3. Ich muss sagen ich habe grade erst angefangen mit dem Bloggen, bin also noch ein kompletter Frischling. Aber ich versuche es so zu Handhaben, dass ich mir notiere wenn etwas am Tag einen Blog wert war und es dann Abends auf dem Sofa zu verwirklichen. Da ich ebenfalls den ganzen Tag arbeite ist dies die Einzige Lösung für mich, hin und wieder kann ich auch die Mittagspause nutzen wenn etwas wirklich nicht warten kann.

    Ich bin gespannt wie sich mein Blog entwickelt.
    Über Hilfe und Anregungen wäre ich auch sehr dankbar.

    Liebe Grüße Yazz

  4. Ein spannender Einblick und eine gute Idee für einen Post. 🙂
    Du scheinst ja einen guten Weg gefunden zu haben, alles unter einen Hut zu bekommen, indem du deine Zeit so sinnvoll nutzt.

    Liebe Grüße Lou

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